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 Kai Baku

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BeitragThema: Kai Baku   Di Sep 06, 2011 4:18 am

Name: Kai
Nachname: Baku
Alter: 18
Haarfarbe: dunkelbraun
Augenfarbe: rotschwarz
Herkunft: Konoha
Wohnort: O’uzu Insel
Häufiger Aufenthaltsort: O’uzu Insel
Aussehen und Kleidung:
Siehe Ava Very Happy

Markante Merkmale: Armschützer

Rang: Nanyou-Attentäter (S-Rang Nukenin)

Chakranaturen: Katon, Futon

Charakter: meistens gut drauf, im Kampf ernst und aggressiv, versucht seine Vergangenheit zu verdrängen
Liebt: Explosionen, Feuer
Hasst: Konoha

Besonderheiten:
Exclamation Explosionselement aus dem Clan
Exclamation Außergewöhnliche Geschwindigkeit

Waffen: Grundwaffen, Wakizashi
Andere: Schriftrolle

In Schriftrollen versiegelte Utensilien:
Sprengstoff, Pulver, Feuertechniken, Windtechniken

Name im alten Forum: /
Geschichte:

1 Der Anfang:
Kai wurde als der Sohn eines damals ehemaligen Anbu in Konoha geboren. Seine Mutter starb noch bei seiner Geburt. Um für seinen Sohn da zu sein trat Kai’s Vater, Tomoi Baku, aus der Anbueinheit aus. Er widmete seine Zeit nur mehr seinen Sohn. Man konnte schon sagen, dass Tomoi der perfekte Vater war. Sein Vater war für Kai die wichtigste Person in seinem Leben und Kai’s Traum war e einmal genau so stark zu werden wie er. Schon in frühen Jahren (genauergesagt mit 5 Jahren) begann Kai sich umfassendes Wissen über die Grundkenntnisse von Chakra und diversen Techniken anzueignen und trainierte jeden Tag hart. Sein Vater war sichtlich begeistert von seiner Willenskraft einmal etwas zu erreichen. Somit unterstütze ihn sein Vater wo er nur konnte. Allerdings war er etwas enttäuscht, dass er nicht das Kekkei Genkai des Baku-Ha Clans besaß. Nur konnte er zu dieser Zeit nicht wissen, dass sich seine große Gabe im Verborgenen hielt. Am Ende seines vierten Lebensjahres war sich sein Vater sicher, dass sein Junge für die Akademie geeignet ist und schickte ihn auf die Akademie. Für Kai war das der große Durchbruch, da er einer der Wenigen war, die schon mit so einem Jungen Alter an die Akademie kamen. Kai war sehr stolz auf sich selber. Was ihn allerdings noch mehr aufbaute war, dass er die Anerkennung seines Vaters erntete. Dies baute ihn enorm auf und gab ihn viel Motivation um in der Akademie sein Bestes zu geben.

2 Die Akademie:
Nun war Kai ein Akademieschüler. Er freute sich jeden Tag auf die Schule. Obwohl sich Kai sehr begabt i der Akademie zeigte und eine ausgezeichnete Mitarbeit aufwies, wurde er wegen seins jungen Alters von den anderen Schülern immer wieder ausgeschlossen und manchmal sogar geschlagen und ausgelacht. Jeden Tag kam Kai mit immer mehr Schrammen Heim. Er versuchte allerdings immer mit allen Mitteln die Schrammen zu verbergen, damit sie nicht sein Vater sehen kann. Er schämte sich für seine Schwäche und wollte den Namen seines Vaters nicht beschmutzen. Und so lief das ganze zwei Monate lang bis zu jenem Tag..... Denn an diesem Tag sollte sich alles ändern. Wie gewohnt machte sich Kai auf den Weg zur Akademie. Aber diesmal verlief es nicht so wie es sonst immer verlief. Denn diesmal warteten die Schläger schon auf Kai’s Schulweg auf ihn um ihn fertig zu machen. Kai marschierte, nichtsahnend, durch ein kleines Waldstück von Konoha um zur Akademie zu kommen. Er ging geradewegs auf die Akademie zu als die 4 Schläger, die auch in der Akademie bei den Lehrern schon wegen Schlägereien aufgefallen sind, aus den Gebüschen sprangen und auf ihn zugingen. Sie stieße ihn zu Boden und beschimpften ihn. Kai konnte sich nicht wehren. Jedes Mal, wenn er wieder aufstehen wollte bekam er einen Tritt in den Magen und flog sofort wieder zu Boden. Doch dann geschah etwas Seltsames mit Kai.... Er Versuchte abermals aufzustehen. Bei einem weiteren Tritt die ihn die Schläger verpassen wollten wich er aus und stand nach einer Rolle auf. Nun wurden die 4 wütend, denn Kai war der erste der sich gewehrt hat und Erfolg damit hatte. Die 4 gingen wieder auf Kai zu und versuchten ihn zu schlagen. Und da passierte es.... Kai schlug zurück. Er verpasste einem der Schläger einen Schlag mitten ins Gesicht. Es war ein unglücklicher Zufall, dass genau in diesem Moment sein Kekkei Genkai einsetzte. Als der Schlag von Kai in das Gesicht des Schlägers fuhr setzte die Technik der Landmienenfaust ein. Der Kopf des Schlägers ging in einer grellen Explosion auf und zersprang in abertausende Teile. Das Blut des Schlägers spritzte die anderen Schläger sowie Kai am ganzen Köper an und floss an ihnen hinunter. Die anderen Schläger waren fassungslos. Wie versteinert standen sie da und rührten keinen Muskel mehr oder sagten auch nur ein Wort. Jedoch ging es Kai nicht anders. Er konnte nicht glauben was soeben passiert war. Plötzlich fing Kai an zu weinen und kauerte sich am Boden zusammen, während die anderen Schläger Richtung Akademie, schreiend, davonliefen. Es dauerte nicht lange und ein In Lehrer, ein Chunin aus Konoha, erschien am Ort des Geschehens und konnte nicht fassen was passiert war beziehungsweise wie so etwas überhaupt möglich ist. Er nahm den zusammengekauerten Kai und trug ihn hinein in die Krankenstation. Kai wurde von den Ärzten behandelt und saß still und ohne sich zu bewegen auf der Trage. Sein Vater ließ nicht lange auf sich warten. Er kam durch die Türe hereingestürmt und schüttelte Kai durch und fragte ihn was passiert sei. Kai blickte nur wie von allen Geistern verlassen zu Boden und schämte sich vor seinem Vater für seine Tat. Sein Vater wusste nicht was er machen sollte und verließ stürmisch den Saal und sprach mit dem Lehrer.

3 Ein 5 jähriger Mörder:
Nachdem sich die Situation wieder beruhigt hatte und Kai sich ebenfalls wieder gefangen hatte bahnte sich auch schon das nächste Unglück an.... Kai musste sich mit seinen 4 Jahren vor de ältesten für seine Tat verantworten. Sein Vater war bei dem Verhör dabei und Kai schilderte die gesamte Situation, oder zumindest das woran er sich noch erinnerte. Nachdem das Verhör beendet war beriet sich der Rat sehr lange. Als der Rat wieder zu Kai und seinen Vater trat waren ihre Mienen sehr ernst und streng.

4 Das Urteil:
Kai und sein Vater wussten nicht ganz was sie sich denken sollten. Jedoch lies das Urteil nicht lange auf sich warten. Der Rat hatte beschlossen Kai zu verbannen. Zumindest bis Kai seine Kräfte voll und ganz kontrollieren kann. Es hieß, dass seine unkontrollierten Kräfte zu gefährlich für die anderen Mitschüler sei und, dass er eine Gefahr für die Öffentlichkeit sei. Kai’s Vater konnte s nicht fassen und versuchte den Rat noch umzustimmen. Jedoch blieben die Ältesten stur und änderten ihre Meinung nicht. Tomoi konnte es nicht fassen und rastete auf. Er regte sich enorm auf, tobte und schrie die Ältesten an. Die Ältesten wussten sich nicht besser zu wehren und riefen die Anbus um ihn aus dem Saal zu schaffen. Als die ein Anbu eintrafen und ihn wegschaffen wollten schlug Tomoi zu. Mit einem Schlag und einer gewaltigen Explosion zerriss es den Anbu. Die Ältesten riefen weitere Anbus um Tomoi zu stoppen. Ein weiterer Anbu umzingelte ihn und versuchten ihn aufzuhalten. Dieser starb bei dem Versuch Tomoi zu stoppen als plötzlich ein dumpfes Stöhnen aus Tomoi drang. Kai’s Vater blickte an sich herunter und ein Katana steckte in seiner Brust. Ein anderer Anbu traf ihn mit einem Überraschungsangriff. Er sackte zu Boden und Kai lief zu ihm hin. Der Anbu ging auf Tomoi zu um ihn den Gnadenstoß zu versetzten als Kai sich schützend vor seinem Vater stellte. Da Kai nun als Nukenin eingestuft war schreckte der Anbu nicht zurück und war drauf du dran Kai zu erstechen. Mit einer flinken Bewegung wich Kai dem Katana aus und schlug dem Anbu mit der Faust in den Magen. Der Anbu ging in einer Explosion auf und zerfiel in Einzelteile. Der stinkende Geruch von verbranntem Fleisch drang durch den ganzen Saal und der Boden wurde in einer riesigen Blutlache getränkt. Da dies nicht das erste Mal war, dass Kai jemanden tötete reagierte er anders als beim letzten Mal. Er verzog keine Miene. Sein Vater bekam von dem geschehen nicht viel mit, denn er war sehr geschwächt und viel in Ohnmacht. Kai erschuf mehrere Doppelgänger um seinen Vater zu tragen Die Doppelgänger nahmen Tomoi auf die Schultern und sie traten die Flucht an. Jedoch wurde Kai und seinen Doppelgänger den Weg. Plötzlich war ein lauter Knall zu hören. In Konoha entstand eine große Explosion. Offensichtlich wurde Konoha wo anders angegriffen. Dies war ür Kai und Tomoi ein glücklicher Zufall, denn die Anbus wurden abgezogen und an den Ort der Explosion geschickt. Kai konnte nun ohne weitere Probleme flüchten und verschwand mit seinem Vater spurlos.

5 Die Flucht
Als Kai mit seinem Vater einen weiten Weg zurücklegte verließen ihn langsam aber doch seine Kräfte und sein Chakra ging auch zu Neige. Er fand eine kleine Höhle im Wald von Konoha und lies sich dort nieder. Die Doppelgänger legten seinen Vater nieder und verpufften sofort. Kai’s Chakra war nun komplett aufgebraucht. Er fiel neben seinem Vater vor Erschöpfung zu Boden und legte sich in die Arme seines Vaters und schlief sofort ein. Kai schlief von diesem Zeitpunkt aus 2 Tage durch um wieder neue Kräfte zu erlangen.

6 Die Bekanntschaft mit dem Tod:
Nachdem Kai nach 2 Tagen wieder zu Bewusstsein kommt liegt er immer noch in den Armen seines Vaters. Offensichtlich hat sich sein Vater nicht bewegt. Vorsichtig löste er sich von seinem Vater und stand auf. Er blickte aus der Höhle heraus und spähte nach Verfolgern, aber offensichtlich wurden sie nicht verfolgt. Mit einer gewissen Anspannung und Wachsamkeit machte sich Kai auf den Weg in den Wal von Konoha um etwas zu Essen zu suchen. Nach einiger Zeit fand er ein Reh, welches auf einer Waldlichtung stand und die Beeren von einem Strauch aß. Kai wusste was er zu tun hatte wusste aber nicht genau was er wollte. Entweder das Reh oder die Beeren. Oder beides? Das beschäftigte ihn irgendwie eine Weile, weil er nicht recht wusste worauf sein Vater Lust hatte. Nach einiger Zeit des Nachdenkens fasste er schließlich den Entschluss beides mitzunehmen. Er legte sich auf den Boden und sah zu dem Reh. Mit langsamen und geräuschlosen Bewegungen schlich er sich an das Reh an. Er formte Fingerzeichen und erschuf mehrere Doppelgänger im Umfeld des Rehs. Auf einem Schlag rannten alle auf das Reh zu und wollten es fangen. Doch das Reh war dennoch zu flink für Kai und entwischte ihm indem einfach über einen Doppelgänger sprang und hinter einigen Bäumen verschwandt. Kai knallte mit seinen Doppelgängern zusammen und diese verpufften. Er ärgerte sich etwas über seinen Misserfolg, vergaß dies aber schnell und pflückte alle Beeren die er finden konnte. Danach kehrte er wieder zu seinem Vater zurück. Auf dem Rückweg nahm er noch etwas Wasser, welches er in einer Flasche aufbewahrte die in einer Schriftrolle seines Vaters versiegelt war, und etwas Feuerholz mit. Nach einem etwas längeren Fußmarsch kam Kai schließlich wieder bei der Höhle an. Er schaute seinen Vater kurz an und dachte, er ruht sich immer noch aus. Kai machte sich daran ein Feuer zu machen und nach einiger Zeit gelang es ihm das Holz anzufachen und ein kleines Lagerfeuer entsteht. Er wartet bis das Feuer eine Größe erreicht hatte um die Umgebung etwas zu erwärmen und setzte sich dann zu seinem Vater. Einige Zeit schaute er ins Feuer bis ihn irgendwann ein unbehagliches Gefühl der Einsamkeit übermannte. Kai wendete sich zu seinem Vater und stupste ihn an um ihn aufzuwecken. Jedoch reagierte Tomoi nicht und Kai versuchte es mit etwas mehr Gewalt um ihn zu wecken. Immer noch nichts. Kai’s Vater bewegte sich keinen Meter und Kai versuchte ihn weiterhin aufzuwecken. Mit aller Kraft versuchte er die Vorstellung, dass sein Vater es nicht geschafft hätte aus seinem Kopf zu verdrängen. Er konzentrierte sich lediglich darauf seinen Vater zu wecken. Nach zehn Minuten jedoch wusste Kai was geschehen war. Sein Vater hatte nicht überlebt. Er starb durch den Schwertstich des Anbus, den Kai getötet hatte. Kai begann zu weinen und legte sich auf die Brust seines Vaters. Nun war er allein... Und es gab niemanden der ihn helfen konnte. Er war ein 4 jähriger Nukenin der niemanden außer sich selbst hatte. Allerdings gab es ein Gefühl, welches seine Trauer um weiten überstieg. Dieses Gefühl war Wut. Er war wütend auf Konoha und auf die Menschen die ihm und seinem Vater das angetan haben. Mit einem wütenden Blick und Tränen i den Augen schwor er Rache an Konoha zu nehmen. Er würde nicht ruhen bis jeder in Konoha ausgelöscht ist. Noch am selben Tag begann er mit seinem Training um sich an Konoha zu rächen.

7 Das Training:
Nach dem Tod seines Vaters schwor Kai Rache an Konoha. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf begann er sein Training. Wie sein Vater es auch war begann er der beste Taijutsukämpfer zu werden. Er öffnete alle Schriftrollen seines Vaters und fand dabei einige, für ihn nützliche, Sachen die er für sein Training brauchte. Er schnallte sich die Gewichte seines Vaters um und begann mit seinem Training. Die Gewichte hatten ein unglaubliches Gewicht und Kai konnte sich anfangs nicht mal bewegen. Nach einiger Zeit jedoch gelang es ihm mit den Gewichten zu gehen undschon bald auch zu laufen. Er trainierte seine physischen Kräfte enor und wurde mit jedem Tag schneller, stärker und beweglicher. Er Trainierte den Umgang mit Wurfwaffen und mit dem alten Katana des Clans, welches sein Vater trug. Dadurch, dass Kai seinem Vater des Öfteren bei seinem Training zusah eignete er sich die Bewegungen seines Vaters an und konnte schon bald einigermaßen gut mit dem Katana umgehen. Nach einigen Wochen enorm harten Trainings ging Kai zu dem Grab seines Vaters, welches er angelegt hatte und sprach zu seinem Vater.
„Ich bin schon sehr stark geworden Vater.... Du wärst stolz auf mich.... Ich werde deinen Tod rächen.... Konoha wird dafür büßen was dir angetan worden ist.... Dafür werde ich Sorge tragen.... Das schwöre ich bei meinem Leben.....“
Nachdem Kai einige Stunden, gedankenversunken, vor dem Grab seines Vaters stand fuhr er mit seinem Training fort. Es vergingen weitere Wochen und Kai wurde immer besser. Nach einiger Zeit hatte Kai Geburtstag. Es war einer der traurigsten Tage seines Lebens, denn es war der erste Geburtstag den er in Einsamkeit verbringen musste. Kai stand weinend vor dem Grab seines Vaters. Er vermisste ihn... Mehr als sonst.... Er war dieses Gefühl der Einsamkeit nicht gewohnt. Er dachte sich einfach nur, dass er sich zusammenreißen muss. Um sich zu beruhigen nahm er die Schriftrollen seines Vaters zur Hand und laß darin um sich etwas abzulenken. Dabei stieß Kai auf einen interessanten Text. Der Text handelte von den Elementen und der Chakrakontrolle. Er laß sich diesen Text aufmerksam durch und fand dabei heraus, dass sich das erste Element eines Ninjas zeigte, wenn er Genin geworden ist. Kai dachte sich einfach nur, dass er locker schon auf den Rang eines Genin wäre und machte sich mit der Schriftrolle auf den Weg nach Konoha. Mit dem Henge no Jutsu tarnte sich Kai und schickte einige Doppelgänger in die Stadt, die alle ein anderes Aussehen hatten. Kai ging ebenfalls nach Konoha.

8 Anschlag auf Konoha:
Kai brach erstmals nach langer Zeit wieder nach Konoha auf. Getarnt und mit einigen Doppelgängern verteilten sich die Kais in Konoha und der echte Kai ging in Richtung des Hokagebüros. Kai hatte gelesen, dass man mit Hilfe eines Chakrapapiers sein Element herausfinden könne. Er fand ebenfalls heraus, dass man diese Papiere von den Senseis bekommt. Und Kai wusste wo sich die Senseis aufhielten. Einige waren immer im Hokagebüro und hatten dort ihre Quatiere. Und die Schriftrollen mit den Elementgrundtechniken waren in Besitz des Hokage. Kai tarnte sich als Sensei und ging in das Hokagebüro. Die Doppelgänger verteilten sich in der Stadt. Plötzlich geschah es. Überall in der Stadt gab es Explosionen und mehrere Häußer stürzten zusammen. Die Anbus im Hokagebüro reagierten sofort auf den Angriff und setzten sich in Bewegung. Immer weiter entfernten sich die Einheiten vom Büro und Kai konnte ungehindert in das Haus gehen. Kai wusste jedoch auch etwas sehr wichtiges, was ihn sehr geholfen hatte, denn sein Vater erlebte es selber öfter und hatte es Kai erzählt. Sein Vater sagte ihm, dass sich der Hokage immer bei einem Angriff nicht in seinem Büro befand, da er immer mit dem Leiter der Anbueinheit besprechen musste, was der nächste Schritt gegen die Gegner wäre. Kai öffnete die Tür zum Hokage und spähte hinein. Wie erwartet war keiner da und Kai betrat das Büro. Er sah sich um und entdeckte nach einiger Zeit mehrere Schränke. Gleich machte er sich daran jeden einzelnen der Schränke zu durchsuchen und fand auch schon bald das was er gesucht hatte. Ein paar Seiten Chakrapapier und einige Schriftrollen mit den Grundtechniken der einzelnen Elemente. Kai wusste ja noch nicht, welches Element er hatte und nahm somit alle Schriftrollen mit. Er versiegelte alle Rollen sowie das Chakrapapier in einer Schriftrolle und steckte die Schriftrolle weg. Rasch machte er sich wieder auf den Weg zum Ausgang. Er hörte immer noch die Explosionen in der Stadt und ihm lief ein leichtes Grinsen übers Gesicht. Plötzlich tauchten hinter ihm einige Anbus auf und sprachen zu ihm.
Anbu: „Was hast du hier noch zu suchen? Die Stadt wird angegriffen. Du solltest dich an den Ort des Geschehens begeben.“
Kai sagte nichts. Er nickte einfach nur und sprintete los in Richtung Stadtzentrum. Während er sich des Geschehens immer mehr näherte wurde sein Grinsen immer breiter. Kai bog ab und sprang über die Stadtmauer und verschwand im Wald. Er hielt ein Fingerzeichen. Hinter Kai hörte er nur mehr viele Explosionen und mehrere Häuser zusammenbrechen. Kai lachte leise und verschwand im Wald.
(Währenddessen im Hokagebüro:)
Der Hokage, Neji, betrat nach dem Anschlag das Hokagebüro und fand eine Schriftrolle auf seinem Schreibtisch liegen. Kai hinterließ diese Schriftrolle um sich zu vergewissern, dass Konoha auch wusste mit wem sie es zu tun hatten.
In der Schriftrolle war folgendes geschrieben:
„Sehr geehrter Herr Hokage.
Ich denke sie wissen nicht wer ich bin.
Mein Name ist Kai Baku.
Für die Anschläge die heute in Konoha stattfanden war ich verantwortlich.
Aber das war erst der Anfang.
Ich werde mich dafür rächen was sie mir und meinem Vater angetan haben.
Falls sie sich nicht mehr an mich erinnern nunja.... Ich bin 5 Jahre alt und wurde von Konoha verbannt, weil ich einem Akademieschüler den Kopf weggesprengt habe.
Wie ich schon erwähnt habe wird das nicht das letzte Mal sein, dass sie von mir hören. Ich werde ihre schöne Stadt dem Erdboden gleichmachen!“
Kai gingen diese niedergeschriebenen Worte immer und immer wieder durch seinen Kopf und bei jedem Mal musste er mehr und mehr grinsen. Es war schon fast ein diabolisches Grinsen, was man einem 5 jährigen eigentlich niemals zutrauen würde. Nach einiger Zeit erreichte Kai wieder sein Lager und ließ sich erstmals nieder.

9 Das erste Element:
Im Lager angekommen konnte es Kai gar nicht erwarten. Es war endlich so weit. Nun konnte er endlich herausfinden, welches Element er besaß. Kai öffnete die Schriftrolle und die Schriftrollen mit den Grundelementen und das Chakrapapier fielen heraus. Kai nahm ein Stück des Chakrapapiers und leitete sein Chakra hinein. Plötzlich wurde das Papier enorm heiß und verbrannte schließlich. Kai musste nicht mal nachschauen was das bedeutete, denn einfach konnte es gar nicht sein. Jetzt war es klar, dass sein erstes Element das Element Feuer war. Er suchte sofort die Schriftrolle heraus um sich die Grundtechniken seines Elementes anzueignen. Er laß sich die Rolle mehrere Male durch und fing an die leichtesten Grundtechniken des Elementes zu trainieren. Es dauerte auch nicht lange und Kai beherrschte schon die Grundtechniken des D-Ranges. Jedoch tat sich Kai anfangs bei einer Technik wesentlich schwerer als bei anderen Techniken. Und zwar bei der Technik Katon: Hosenka no Jutsu. Kai gelang es anfangs einfach nicht mehrere Flammen zu erzeugen. Sein Rekord bewegte sich immer zwischen 3 oder 4 Flammen. Nach einigen Tagen jedoch schaffte er schon mehr als 20 Flammen und war somit mit sich zufrieden. Jedoch war sein Training nicht vollkommen. Kai wollte alle der Grundtechniken beherrschen und somit setzte er sich weiterhin ran und lernte die C-Rang Techniken von Katon. Dies dauerte nicht lange. Kai brauchte nur 2 Wochen um alle C-Rang Techniken einigermaßen gut zu meistern. Aber irgendetwas war anders als er seine Clantechniken anschließend trainierte. Er bemerkte, dass er die Explosionen seiner Clantechniken wesentlich besser steuern konnte und entdeckte somit unbewusst sein Kekkei Genkai. Verbunden mit dem Feuerelement bot das Kekkei Genkai die absolute Kontrolle über Explosionen. Kai begriff dies sehr schnell und trainierte seine Techniken eifrig weiter.

10 Nanyou:
Wie gewohnt wachte Kai eines Tages auf und begann gleich wieder mit seinem Training fortzufahren um sich immer weiter zu verbessern. Seine Explosionen wurden mit seinen mittlerweile schon 10 Jahren immer größer und gefährlicher. Und durch die größeren Explosionen blieb er nicht unentdeckt. Mitten während seines Trainings wurde er unterbrochen. Wie aus dem Nichts sprangen mehrere Shinobi aus den Gebüschen und umzingelten ihn. Aus der Menge trat eine Person hervor. Es war ein großer Mann mit einer tiefen, jedoch schon verheilten, Narbe über seinem Gesicht. Seine Kleidung war die eines Shinobi aus Konoha Gakure, jedoch war die des Mannes schon sehr zerrissen und am Rest seines Körpers zeichneten sich mehrere Narben ab. Die größte allerdings blieb die die er im Gesicht hatte. Mit großen und selbstsicheren Schritten ging er auf Kai zu, blieb 2 Meter vor ihm stehen und musterte ihn von oben bis unten. Dann begann der Mann mit Kai zu sprechen.
Mann:“Wer bist du und woher kommst du?“
Kai ging in Abwehrposition und sagte erstmals nichts. Er sah den Mann mit einem misstrauischen Blick an. Nach einigen Sekunden des Schweigens jedoch bekam Kai seinen Mund auf und sprach zu dem Mann.
Kai:“Warum willst du das wissen?“
Mann:“Wir haben die Explosionen gehört und wollten herausfinden wer dafür verantwortlich ist. Also.... Wer bist du?“
Der Mann sah Kai mit einem ernsten und durchdringenden Blick an und Kai antwortete ihn.
Kai:“Ich bin Kai.... Kai Baku... Und wer bist du?“
Mann:“Mein Name ist Oryu. Ich bin der Anführer der Nanyou-Attentäter. Wir sind eine Spezialeinheit.“
Kai:“Und was wollt ihr von mir? Ich hab euch nichts getan also lasst mich in Ruhe“
Oryu:“Du warst das mit den Explosionen in Konoha richtig?“
Kai sagte vorerst nichts. Er wusste nicht wirklich was er von Oryu halten sollte. Er fand es besser ihn darauf keine Antwort zu geben, denn er wusste, dass wenn dieser Mann einer aus Konoha war würde er ihn ausschalten wollen. Nach langer Zeit der Einsamkeit war es für Kai schwer nochmals jemanden zu vertrauen. Oryu fuhr dann fort.
Oryu:“Ich nehme das mal als ein ja.... Nunja.... Der eigentliche Grund warum wir dich aufsuchen ist eigentlich der, dass wir dir einen Handel vorschlagen wollen. Komm zu uns in die Einheit...“
Kai:“Warum sollte ich das tun? Ein Handel besteht für gewöhnlich mehr als aus einer Forderung.... Nenn mir einen guten Grund warum ich mit euch mitkommen sollte.“
Oryu:“Weil ich dir zu deiner Rache verhelfen kann. Ich weiß nicht aus welchem Grund du so einen Groll gegen Konoha hegst und es ist mir ehrlichgesagt auch egal. Jeder in meiner Einheit hat seine eigenen Gründe warum sie Konoha oder ein anderes Dorf hassen. Ich verhelfe ihnen lediglich zu ihrer Rache.“
Kai dachte kurz über die Worte des Mannes nach. Mit seiner Hilfe könnte er sich an Konoha vielleicht tatsächlich rächen. Bevor Kai sich entschied wollte er allerdings noch eine Sache wissen.
Kai:“Habt.... Habt ihr einen Feuernutzer in euren Reihen“
Oryu lief ein leichtes Grinsen über sein Gesicht und er nickte.
Oryu:“Ja haben wir. Genug sogar.“
Kai dachte weiterhin nach. Es wäre eine Entscheidung die sein ganzes Leben beeinträchtigen könnte und somit musste er sich gut überlegen ob er noch etwas wissen will. Es viel ihm jedoch nichts ein und somit antwortete er Oryu einfach.
Kai:“Okay.... Ich bin dabei.... Aber unter einer Bedingung.... Ihr werdet mich trainieren... Und zwar so, dass ich mich an Konoha rächen kann... Ich will,dass Konoha leidet... So wie ich gelitten habe.“
Oryu nickte einfach nur und wandte sich anschließend wortlos von ihm ab und ging los. Er blieb noch einmal kurz stehen und drehte sich nochmals zu Kai.
Oryu:“Wir treffen uns an der Lichtung.... In einer halben Stunde. Pack deine Sachen.“
Danach ging Oryu weiter und verschwandt mit seinen Männern im Wald.
Nachdem die Attentäter wieder verschwunden waren kehrte Kai schnell zu seinem Lager zurückund machte sich daran seine Sachen zu packen. In den Jahren hatte sich allerdings sehr viel Krempel angesammelt den Kai so gut wie nie brauchte. Kai durfte sich nur das notwendigste mitnehmen um seine kleine Tasche nicht zu überladen. Er packte die Schriftrollen seines Vaters sowie die die er aus Konoha gestohlen hatte mit seinen Klamotten ein. An der Seite befestigte er das Kurzschwert seines Vaters und zu guter letzt versiegelte er die anderen Waffen in einer Schriftrolle und steckte diese ebenfalls ein. Als er sich sicher war, dass er nichts vergessen hatte brach er zur Lichtung auf. Allerdings hatte er noch eine Sache vergessen. Er machte nochmal Kehrt und schritt auf das Grab seines Vaters zu. Vor dem Grab blieb er stehen und sprach noch ein letztes Gebet für ihn. Dies würde wahrscheinlich der letzte Augenblick sein, dass Kai an diesem Grab stehen würde. Er legte seinem Vater eine weiße Rose ans Grab und wandte sich dann ab. Sicheren Schrittes betrat er einen kleinen Waldweg der zu Lichtung führte. Es dauerte nicht lange und Kai erreichte die kleine Waldlichtung ohne große Probleme. Auf der Lichtung wartete Oryu schon mit seinen Leuten auf ihn. Nach einer kurzen Rast ging die Reise auch schon wieder weiter. Lang war der Weg und sie entfernten sich immer weiter von Konoha. Für Kai war dies eine Reise ins Ungewisse, denn niemand hatte ihm gesagt wo sie überhaupt hingingen. Der Marsch war lang und schon bald erreichten sie das Meer. Am Strand lagen ein paar Boote und ein kleines Schiff war im Wasser verankert. Oryu steuerte auf eine kleine, zerfallene Strandhütte zu und die Männer warteten mit Kai einige Meter von der Hütte entfernt. Nach einigen Minuten trat Oryu mit einem älteren, gebrechlichen Mann aus der Hütte und bot ihnen das kleine Schiff an. Gleich machten sich die Männer daran das Schiff startklar zu machen und gingen anschließend alle an Bord. Kai wusste nun was ihr Reiseziel war. Es war das Dorf Kiri Gakure, das Dorf hinter dem Nebel. Er war sehr aufgeregt da er nie etwas anderes kannte als die idyllische Landschaft von Konoha. Irgendwie freute er sich, ein anderer Teil jedoch vermisste den Wald von Konoha jetzt schon. Es waren geschlagene 2 Tage die die Mannschaft und Kai am Meer verbrachten. Diese zwei Tage wollte Kai nutzen um etwas mehr über diese Einheit zu erfahren und er wandte sich dafür abermals an Oryu.
Kai:“Ich hätte einige Fragen an dich...“
Kai gingen in diesem Moment mehr Fragen durch den Kopf als jemals zuvor. Es war irgendwie ein erschreckendes Gefühl für ihn, dass er so viel Begeisterung für eine Bande von Mördern zeigen konnte, aber irgendwas hielt ihn dort und machte ihn Neugierig.
Oryu schaute ihn zuerst kurz an und machte anschließend eine freundliche Geste sich zu setzten. Kai tat was Oryu verlangte und setzte sich auf ein kleines Fass.
Kai:“In welchen Ländern ist Nanyou eigentlich aktiv?“
Oryu:“Nun ja... Im Grunde genommen in jedem. Wir sind eine Organisation die sich über alle Reiche erstreckt. Und der Hauptsitz unserer Organisation liegt, wie du vielleicht schon vermutest in Kiri Gakure.... Auf eine der Nebeninseln von Kiri Gakure.... Aber hauptsächlich sind in dieser Organisation Leute die Konoha verachten.... Leute wie du und ich.“
Kai:“Du? Was ist dir passiert?“
Oryu:“Das ist eine lange Geschichte... Ich werde sie dir mal erzählen, wenn du weit bist. Aber vorerst müssen wir zusehen, dass du bei den Anderen Anschluss findest. Von deiner Stärke her sowie gesellschaftlich. Es ist wichtig, dass du dir bei den Anderen Respekt verschaffst, denn sonst wirst du in der Masse untergehen. Und aus diesem Grund werde ich dich auch persönlich trainieren. Naja.... Zum Teil halt.... Ich besitze nicht das Feuerelement.... Das wird ein anderer übernehmen... Aber ich werde dir alles beibringen was du über Taijutsu und Waffenkampf wissen musst.“
Kai:“Klasse!“
Kai grinste fröhlich und war glücklich, dass sich jemand um ihn kümmert. Es ist lange her, dass Kai sich über etwas freuen konnte und daher ging es ihm so gut wie schon lange nicht mehr.
Kai:“Und die Organisation? Was seid ihr? Meuchelmörder oder sowas?“
Oryu lachte kurz. Kai verstand nicht was er gesagt hat um ihn zum Lachen zu bringen aber Oryu antwortete ihn sofort auf seine Frage.
Oryu:“Nein sind wir nicht kleiner... Wir arbeiten verdeckt... Die Welt weiß zwar, dass es unsere Organisation gibt, jedoch nicht was in dieser Organisation drinnen ist. Wir haben Kontakte zu Nukenins aus der ganzen Welt. Auch mit Akatsuki hatten wir schon zu tun aber...“
Kai unterbrach ihn bei diesem Satz und lies ihn nicht zu Ende sprechen.
Kai:“Wer ist Akatsuki?“
Oryu:“ Hast du denn noch nie was von ihnen gehört?“
Kai schüttelte wortlos den Kopf. Oryu fuhr dann fort.
Oryu:“Nun ja Akatsuki ist eine Vereinigung wie wir. Sie besteht aus enorm starken Nukenin. Allerdings verfolgen sie andere Pläne als wir. Wir haben versucht Akatsuki zu überzeugen uns zu unterstützen.... Allerdings vergeblich... Ich kenne ihre genauen Ziele nicht aber sie sind anders als unsere. Mehr weiß ich auch nicht.“
Kai:“Hm... Naja ist ja auch egal.... Und eure Aktionen sind verdeckt oder wie?“
Oryu:“Ja... Wir verüben Anschläge auf die Dörfer... und verhelfen Nukenin zu ihrer verdienten Rache an dem jeweiligen Dorf... Und genauso werden wir dir helfen deine Rache zu bekommen. Glaub mir, wenn ich dir sage, dass du definitiv nicht der Einzige hier bist der einen Groll gegen Konoha hegt. Viele hier haben ihr Leben, wie sie es jetzt führen müssen Konoha zu verdanken. Einige davon tragen auch selber die Schuld, was jedoch für uns irrelevant ist.“
Kai:“Und gibt es da irgendwelche Regeln die ich beachten muss?“
Oryu:“Ja die gibt es... Die zwei wichtigsten Regeln überhaupt... Zeige keinem dein Gesicht und verrate niemals deinen Namen. Im Lager werde ich dir noch alles genauer erklären. Wir haben spezielle Techniken die es anderen Leuten unmöglich machen dich zu erkennen. Du wirst das alles schon noch früh genug erfahren. Aber jetzt solltest du dich einmal ausruhen. Morgen werden wir in Kiri Gakure sein. Dort werden wir eine kurze Rast einlegen und werden uns anschließend Richtung der Insel bewegen. Dort wird dein Training noch am selben Tag anfangen. Daher solltest du dir etwas Ruhe gönnen, damit du morgen bei vollen Kräften bist.“
Kai nickte einfach nur und wandte sich von Oryu ab. Er ging in eine kleine Kabine rein und lege sich in eine Koje. Von dem langen Aufbleiben und dem Fußmarsch erschöpft schlief er auch schon bald ein.

11 Das Land hinter dem Nebel:
Nach einem langen, wohl verdienten Schlaf wachte Kai endlich wieder auf. Es war kalt und Kai zog die Decke noch enger zu, damit nichts von der kalten Luft zu ihm durchdringen konnte. Doch er erinnerte sich dann wieder wo er war und was er vorhatte. Die Kälte konnte nur bedeuten, dass sie bald da sein würden. Kai sprang aus dem Bett und machte sich fertig. Anschließend ging er an Deck und sah sich um. Ein sehr dichter Nebel war aufgekommen und Kai konnte seine eigene Hand kaum vor Augen sehen. Langsam ging er über das Deck um nicht über etwas zu stolpern und schon bald fand er auch Oryu der ganz vorne stand und Ausschau nach Festland hielt. Kai stellte sich neben ihn und blickte in den Nebel.
Oryu:“Na gut geschlafen?“
Ein leichtes Lächeln lief über Oryu’s Gesicht und Kai erwiderte es und nickte dabei.
Oryu:“Verdammter Nebel ich kann hier kaum was sehen... Kai. Welche Feuertechniken beherrscht du alle?“
Kai:“Naja alle der Klasse D und C. Warum willst du das wissen?“
Oryu:“Du könntest mit deinem Feuerelement den Nebel etwas erhellen, damit wir uns besser orientieren können und nirgends anfahren. Sieh es als den Beginn deines Trainings an.“
Kai nickte stumm und begann Fingerzeichen zu formen. Nachdem er die Fingerzeichen vollendet hatte holte er tief Luft und lies einen Luftstoß aus. Mehrere Flammen flogen wild durch die Luft und erhellten den Nebel. Durch das gedämpfte Licht der Flammen wurde der Nebel nur soweit erhellt, dass es nicht reflektierte. Langsam bewegte sich das Schiff durch den Nebel und schon bald waren die Umrisse vom Hafen von Kiri Gakure zu sehen. Sie verlangsamten ihr Tempo und erreichten in kurzer Zeit auch schon den Hafen. Am Hafen angekommen gab Oryu dem Team frei. Kai allerdings musste sich nochmal kurz mit ihm unterhalten und bat ihn zu sich.
Oryu:“Auch hier in Kiri gelten Regeln. Sieh zu, dass du möglichst kein Aufsehen erregst. Schwierigkeiten können wir nicht brauchen. Also pass auf dich auf. Ich werde mich jetzt um unsere weitere Reise kümmern.“
Kai nickte wieder stumm und wandte sich von ihm ab. Er ging eine lange kleine Straße entlang, welche in die Innenstadt von Kiri Gakure führte. In der Stadt angekommen machte er sich erst mal auf die Suche nach etwas zu Essen. Er war am verhungern. Seitdem sie das Schiff betreten hatten hatte Kai noch nichts gegessen. Nach einiger Zeit der Suche fand Kai schließlich den Markt. Überall waren kleine Stände aufgestellt und Kai sah sich erstmal um. Es war so viel da, doch er konnte sich nicht entscheiden was er sich nehmen sollte. Nachdem Kai einige Zeit darüber nachgedacht hatte beschloss er, dass er sich ein Sandwich kaufen will. Do da war noch ein anderes Problem als die Schwierigkeit der Entscheidung. Er hatte kein Geld bei sich. Woher sollte er nur auf die Schnelle Geld bekommen um sich etwas zu Esse kaufen zu können. Doch Kai war es zu blöd lange darüber nachzudenken. Er fasste den Entschluss das Sandwich einfach zu stehlen. Langsam und mit kleinen Schritten ging er auf den Stand zu und sah in den Himmel um nicht aufzufallen. Er wandte sich kurz dem Verkäufer zu und wartete einen Moment ab in dem der Verkäufer nicht hinsah. Nach einigen Sekunden war es so weit. Der Verkäufer wandte sich ab und Kai griff sich das Sandwich. Was er allerdings übersehen hatte war, dass der Verkäufer noch einen Gehilfen hatte. Der Gehilfe packte Kai’s Hand und hielt ihn fest.
Gehilfe:“Hey was soll das!? Bezahl gefälligst oder du bekommst nichts!“
Verkäufer:“Was ist denn hier los?“
Gehilfe:“Dieser kleine Bengel wollte gerade eins der Sandwiche klauen.“
Verkäufer:“Weißt du wie man mit Dieben hier bei uns umgeht?“
Kai sah die beiden hilflos an und wusste nicht recht was er von dieser Frage halten sollte. Verstört und erschrocken schüttelte er betrübt den Kopf.
Verkäufer:“Es wird ihnen die Hand abgehackt mit der sie stehlen wollten. Willst du das?“
Kai Schüttelte wieder stumm den Kopf.
Verkäufer:“Tja das wird dir aber passieren, denn stehlen ist nicht die feine Art“
Plötzlich wurde der Gehilfe an der Hand gepackt und zurückgestoßen.

12 Sekai:
Der Gehilfe fiel zu Boden und Kai starrte ihn an. Neben ihm stand plötzlich ein Mann. Kai hatte ihn das letzte Mal auf de Schiff unter Oryu’s Leuten gesehen, wusste allerdings nicht wie er heißt. Er war noch recht Jung. So um die 25 vermutete Kai. Der Mann begann mit den beiden zu reden.
Mann:“Ihr wollt doch nicht wirklich einen kleinem Kind die Hand abhacken. Schon mal was von Menschlichkeit gehört? Also.... Wie viel kostet dieses Sandwich?“
Die Männer blickten ihn fassungslos an und brachten anfangs den Mund nicht so anz auf.
Verkäufer:“50 Ryu mein Herr...“
Der Mann warf ihnen das Geld zu, nahm sich das Sandwich und reichte es Kai. Kai nahm das Sandwich entgegen und lächelte leicht. Er verbeugte sich vor dem Mann und schaute dann wieder zu den beiden hinter dem Verkaufsstand. Der Mann begann abermals seine Stimme zu erheben.
Mann:“Was ihr mit Leuten eures Alters macht, wenn die sowas tun ist mir egal.... Aber bei Kindern könntet ihr eure barbarische Seite zügeln. Wenn ich das nochmal sehe, bekommt ihr ernsthafte Probleme mit mir. Und glaubt mir... das wollt ihr nicht.“
Mit diesen Worten wandte sich der Mann von den Verkäufern ab und winkte Kai zu sich. Kai ging mit ihm mit und aß nebenbei sein Sandwich. Eine Weile gingen sie schweigend durch die nebelige Innenstadt und setzten sich schließlich auf eine kleine Bank in einem Park. Der Mann begann mit Kai zu reden.
Mann:“Sorry, dass ich mich eigemischt hab. Ich weiß Oryu will nicht, dass wir Aufmerksamkeit erregen aber sowas kann ich nicht mit ansehen. Die Leute hier in Kiri sind... naja... etwas eigen... Aber egal... Mein Name ist Sekai. Du bist Kai, wenn ich mich nicht irre oder? Wie du dir sicher denken kannst ist Sekai nur der Name unter dem ich bei Nanyou arbeite. Du wirst schon noch verstehen was ich meine.“
Sekai lächelte ihn an und Kai aß stumm sein Sandwich fertig. Als er den letzten Bissen runtergeschluckt hatte wandte er sich zu Sekai.
Kai:“Nein ist schon in Ordnung. Ich bin froh, dass du das geregelt hast.... Wenn die wirklich so weit gegangen wären und mir die Hand abhacken hätten wollen wäre es etwas anders ausgegangen. Und ich denke das hätte wesentlich mehr Aufmerksamkeit auf uns gezogen.... Du hast es ja sicher schon mitbekommen, dass meine Techniken nicht gerade unauffällig sind. Aber naja... Ich bin nicht so der Typ der sich gerne an Regeln hält.“
Sekai:“Diese Einstellung solltest du aber ablegen Junge.... Das wird dich hier nicht weit bringen. Es gibt nicht sonderlich viele Regeln aber die wichtigsten musst du einhalten. Dabei geht es nämlich nicht nur um deine eigene Sicherheit sondern um die Sicherheit der gesamten Organisation...“
Kai:“Okay ich verstehe... Aber warum hast du mir geholfen?“
Sekai:“Hm... Hab ich doch vorher erst erklärt... ich kann diese Einstellung der Menschen hier einfach nicht ausstehen wie sie mit ihren Mitmenschen umgehen. Außerdem hast du eine große Gabe die sehr nützlich für unsere Organisation ist... Und es wäre extrem schade, wenn wir jemanden wie dich an solche Idioten verlieren würden. Dazu kommt noch, dass du neu bist. Und bei uns passt jeder immer auf die Neuen auf, damit sie sich leichter eingliedern können.“
Sekai lächelte Kai an und Kai erwiderte das Lächeln und bedankte sich bei ihm.
Kai:“Nett von dir, danke... Und was hast du jetzt noch so vor?“
Sekai:“Eigentlich nichts bestimmtes. Zeit irgendwie totschlagen. Was weiß ich wie.“
Sekai zündete sich eine Zigarette an. Die Glut schimmerte im Nebel und erhellte die paar cm Umgebung um die Glut herum. Kai betrachtete die Zigarette und Sekai und musste leicht lachen.
Kai:“Dir ist schon klar, dass das ungesund ist?“
Sekai:“Tja... Ich weiß... Aber ich rauche schon zu lange und bekomm diese kleinen Teile einfach nicht mehr los.“
Kai:“Naja jedem das Seine...“
Sekai:“Hast du vielleicht Lust die Zeit etwas mit Training tot zu schlagen?“
Kai:“Sicher doch. Für Training bin ich immer offen.“
Kai grinste breit und sie machten sich langsam auf den Weg zum Trainingsplatz von Kiri Gakure. Am Trainingsplatz angekommen gingen sie gleich in Kampfposition.
Sekai:“Bist du bereit?“
Kai nickte und machte einen Satz nach vorne. Er sprang in die Luft und raste auf Sekai zu. Kai holte mit der Faust aus und schlug auf Sekai ein. Eine Explosion entsteht und Kai sprang wieder aus dem Rauch heraus. Der Rauch verzog sich langsam und eine Kuppel ist zu sehen. Es war eine Erdkuppel die Sekai schützte und durch die Explosion etwas beschädigt wurde. Kai starrte auf die Kuppel und diese begann sich zu bewegen. Plötzlich bemerkte es Kai... Es war keine einfache Kuppel. Es war der Arm von Sekai der versteinert war und sich schützend um Sekai schlang. Der versteinerte Arm bewegte sich zur Seite und Sekai ist wieder zu sehen. Die Hälfte seines Körpers war versteinert.
Sekai:“Nicht schlecht. Aber deine Explosionen müssen noch konzentrierter werden. Sieh zu, dass du die größte mögliche Kraft auf den kleinst möglichen Raum bekommst. Das macht sie effektiver. Versuch meinen Arm zu zerstören.“
Sekai hält den Arm vor sich hin und wartete auf Kai’s Angriff. Es dauerte nicht lange und Kai sprintete auf ihn zu. Plötzlich ist Kai verschwunden. Er erhöhte seine Geschwindigkeit immens und erscheinte innerhalb von Sekunden vor Sekai und schlug auf ihn ein. Eine gewaltige Explosion entsteht und eine große Rauchwolke stieg zum Himmel empor. Kai landete etwas weiter weg von der Explosion und sah in die Rauchwolke. Er keuchte etwas, da er die Konzentration an Chakra für diese Explosion etwas erhöhte. Als die Rauchwolke sich verzog kamen einige große Steinbrocken zum Vorschein. Sekais Arm war komplett zersprungen. Doch er bildete sich schnell wieder nach.
Sekai:“Beeindruckend.... Du bist wirklich sehr stark Kai... Trainier weiter und du wirst noch sehr stark werden.“
Kai:“Danke. Ich werde mir auf jeden Fall größte Mühe geben um mein Ziel zu erreichen.“
Kai lächelte abermals und freute sich über seinen Erfolg, den Arm zerstört zu haben. Nachdem Sekai und Kai sich noch eine Weile unterhielten wurde es aber auch schon wieder Zeit sich langsam zum Treffpunkt zu begeben. Die Beiden gingen vom Trainingsplatz und machten sich auf den Weg zu den anderen von Nanyou.



Zuletzt von Kai am So Sep 25, 2011 11:14 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kai Baku   Di Sep 06, 2011 4:19 am

13 O‘uzu Insel
Nachdem sich alle wieder am vereinbarten Treffpunkt eingefunden hatten machten sie sich auch schon auf den Weg. Sie gingen quer durch Kiri Gakure und kamen schließlich an der großen Narutobrücke an. Am Ende dieser Brücke befindet sich die O‘uzu Insel. Nachdem die Einheit die Brücke überquert hatte gingen sie noch durch ein kleines Waldstück und erreichten dann ein kleines Dorf, welches sich im Wald befindet. Allerdings war es kein gewöhnlicher Wald. Er hatte irgendwie etwas Mystisches an sich. Die Bäum des Waldes hatten komische Formen und wie Kai noch erfahren sollte war dies auch kein gewöhnlicher Wald. Im Dorf dann angekommen bezogen alle Leute ihre Zimmer und Kai wurde zu einer kleinen Hütte gebracht wo er nun wohnen sollte. Kai legte nur kurz seine Sachen ab und machte sich danach auch schon wieder auf den Weg zu Oryu. Er betrat seine Hütte und gleich am Anfang fielen ihm sehr viele Schwerter auf die an der Wand hingen. Kai war jedoch an etwas anderem interessiert. Es war der Wald der seine Neugierde weckte.
Kai:“Ich hätte eine Frage...“
Oryu:“Was willst du wissen?“
Kai:“Dieser Wald in dem wir hier sind... Ist das... Irgendein besonderer Wald oder so? Mir ist aufgefallen, dass der irgendwie anders ist als die die ich bisher gesehen habe...“
Oryu musste bei seinem Interesseleicht grinsen und antwortete ihm.
Oryu:“Du beobachtest wirklich gut kleiner... Ja dieser Wald ist nicht gewöhnlich. Er ist nämlich nicht natürlich. Shingo,... Unser Mokutonnutzer hat diesen Wald für uns erschaffen um uns ein sicheres zu Hause zu schaffen. Zusammen mit einigen anderen Shinobi feilten sie weiter und weiter an dem Wald bis sie ihn perfektioniert hatten. Der Wald wurde so gemacht, dass niemand außer den Leuten aus unserer Organisation unser Versteck betreten oder aufspüren kann. Ich werde dir noch genau alles zeigen und dir alle wichtigen Sachen über unsere Organisation und so weiter erklären. Du wirst es dann schon noch sehen. Ich muss nur noch einige Sachen vorbereiten und dann wird ich dir alles zeigen... Geh mal was Essen. Die Kantine liegt gleich rechts von einer Hütte, zwei Hütten weiter. Du kannst sie nicht verfehlen.“
Kai bedankte sich mit einer leichten Verbeugung und verließ dann die Hütte von Oryu. Er machte sich schnell auf den Weg zur Kantine und trat ein. E war irgendwie anders als er es sich vorgestellt hatte. Ganz anders als die anderen Hütten. Diese war viel größer und geräumiger, mit vielen Tischen und Stühlen im Raum. Kai wurde gleich von einer jungen Frau begrüßt und bekam auch schon bald was zu essen. Er setzte sich an einem Tisch und begann zu essen. Es war gut... Kai dachte sich, dass das Essen nicht so gut wäre, doch er wurde sehr überrascht. Nachdem er fertig gegessen hatte machte er sich wieder auf den Weg zu Oryu’s Hütte, wo er schon auf Kai wartete. Kai und Oryu machten sich auf den Weg durch das Lager. Oryu erklärte ihm wo sich die wichtigsten Hütten befinden und zu guter Letzt erreichten sie den Waldrand wo sie stehen blieben.
Oryu:“Also... Nun kommen wir zu dem Teil der dich vorhin schon interessiert hatte. Der Wald hier. Also fangen wir an. Wie ich dir schon erklärt habe wurde dieser Wald von uns angelegt und geschützt. Dieser Wald verschiebt sich immer wieder und ist sehr groß. Er erstreckt sich fast über ein Drittel der Insel. Das macht es anderen unmöglich uns aufzuspüren, da er einen speziellen Chakrablocker enthält. Aber nicht nur das. Wir haben hier Leute aus so ziemlich allen Clänen der Welt. Von Hitsugaya bis Kyoku oder Uchiha oder Hyuga und so weiter. Es wurde eine spezielle Barriere errichtet wie ich schon sagte. Dabei arbeiteten alle Cläne Hand in Hand. Durch den Hyuga Clan tritt kein Chakra nach außen, durch den Hitsugaya Clan kann man keine Seele spüren und so weiter. Das heißt wir sind für die gesamte Welt unsichtbar... Und unauffindbar.“
Kai:“Und wie finden die Leute aus der Organisation diesen Ort?“
Oryu:“Durch ein Siegel. Alle Clan Leute setzten sich mit den neuen zusammen und verpassen ihm ein einzigartiges Siegel was ausschließlich gebrochen werden kann, wenn sich einige Leute aus den Clänen vereinen und das Siegel gemeinsam brechen. Zusätzlich wird dieses Siegel im Auge platziert und für andere unsichtbar gemacht. Beim betreten des Waldes aktiviert sich das Siegel und der Wald erkennt die Zugehörigkeit der Person. Anschließend wird der Wald sich so verschieben, dass du den Weg leicht findest. Das Siegel im Auge wird dich dann weiter durch den Wald führen. Beim herauskommen ist es derselbe Vorgang. Das heißt, dass auch wenn jemand rein kommt, kommt er nicht mehr so leicht raus, falls seine Tarnung auffliegt. Dein Siegel wirst du dann gleich bekommen. Ich würde sagen wir machen das bald bevor wieder was dazwischen kommt.“
Kai nickte ruhig und sie verließen den Waldrand wieder und kehrten zum Dorf zurück. Dort gingen sie auf ein großes Zelt zu und traten ein. Im Zelt wurden sie schon von mehreren Männern und Frauen empfangen. Alle samt von den verschiedensten Clänen aus allen Dörfern. Kai legte sich auf eine Matte in der Mitte des Zeltes und die Clanmitglieder bildeten einen Kreis um ihn herum. Die Leute Zeichneten Schriftzeichen auf den Boden zu Kai. Jede Person zeichnete andere Schriftzeichen und diese führten zu Kais Auge und um sein Auge wurde ein Kreis gemalt. Dann nahmen alle wieder ihre Positionen ein und das Ritual begann. Alle formten Fingerzeichen und die Zeichen am Boden und um Kais Auge leuchteten auf. Die Zeichen zogen sich zusammen und fuhren alle in Kai’s Auge rein. Kai erlitt dabei große Schmerzen und schrie. Doch er hielt still und wartete bis es vorbei war. Nach einigen Sekunden des Schmerzes war es auch schon wieder vorbei und Kai’s Auge schimmerte einige Sekunden noch und das Schimmern verblasste dann. Die Schmerzen vergingen auch schon bald und Kai konnte wieder aufstehen. Das Siegel war nun fertig. Kai sah auf dem Auge für die ersten paar Stunden nichts und trug auch eine Binde, da das Licht nach dieser Behandlung noch zu stark wäre, dass er etwas sehen könnte. Ohne die Binde wäre für Kai alles weiß gewesen. Kai verließ das Zelt mit Oryu wieder und sie blieben auf einem kleinen Platz, wo ein Brunnen steht stehen.
Oryu:“Diese Binde musst du jetzt mal für die ersten 2 Stunden tragen. Sonst würde dein Auge zu sehr geschädigt werden. Ab jetzt hast du erst mal frei für heute. Ich dachte dein Training wird gleich heute beginnen, aber da wir das Siegel schon heute gemacht haben wäre es besser für dich, wenn du dir jetzt erst mal etwas Ruhe gönnst.“
Kai:“Okay ist glaub ich besser so. Gibt es hier irgendwas womit ich meine Zeit vertreiben kann?“
Oryu:“Hm... Naja nicht so wirklich... Wie wärs, wenn du dich mal umsiehst und dich etwas mit den Leuten hier anfreundest. Wär doch ne gute Idee.“
Kai lächelte leicht. Er konnte sich irgendwie nicht so ganz mit dem Gedanken anfreunden, dass er sich Freunde suchen soll. Die Jahre des Alleinseins schafften eine Art Verschlossenheit anderen Menschen gegenüber. Doch er ging trotzdem raus und sah sich erst mal um. Es war nicht so sonderlich viel los. Die meisten der Leute waren irgendwie wie ganz normale Zivilisten und sahen keines Wegs aus wie Attentäter. Einige bauten etwas an kleinen Feldern an, andere wiederum arbeiteten bei einem kleinen Steinbruch und bauten Steine ab. Dabei viel Kai sofort eine Person auf die beim Steinbruch hervorstieß. Es war Sekai der gerade einen Stein aus dem Steinbruch hob und ihn auf einen Haufen, wo schon mehrere Steine lagen, legte. Kai ging auf ihn zu. Sekai war ihm irgendwie schon vertraut. Auch wenn er erst einmal mit ihm gesprochen hatte war er irgendwie für Kai schon sowas wie ein vertrauter. Kai ging auf ihn zu und grüßte ihn freundlich.
Kai:“Halo Sekai. Schön dich mal wieder zu sehen.“
Er lächelte breit und wartete auf Sekai’s Antwort.
Sekai:“Ah Kai auch schön dich wieder zu sehen. Wir arbeiten hier gerade Steine raus für ein Haus. Wir haben den Steinbruch vor kurzem erst entdeckt und haben beschlossen die Hütten durch festere und geräumigere Häuser zu ersetzten. Ist bestimmt besser als die Hütten. Dann ist es im Winter auch nicht so kalt. Und was machst du so?“
Kai:“Naja ehrlichgesagt langweile ich mich gerade ziemlich. Mein Trainings beginnt erst morgen.“
Sekai deutete auf seine Binde.
Sekai:“Ach wegen dem Siegel. Tja... Hab ich auch gehabt.... Aber das morgen bist du wie neu geboren. Hm... Also du brauchst was zum Zeitvertreib was? Ich weiß nicht so recht....“
Kai:“Sag schon... Ich langweile mich so sehr... Egal was ich machen soll ich machs.“
Sekai:“Ich weiß nicht ob das für deinen ersten Tag etwas zu viel verlangt ist, aber.... Wir könnten hier beim Steinbruch etwas Hilfe brauchen. Dein Kekkei Genkai könnte uns sehr viel weiterhelfen und die Arbeit würde schneller vorangehen.... Nur... Wenn du willst versteht sich...“
Kai:“Klar doch. Dabei kann ich gut meine Fähigkeiten verbessern. Also wo soll ich anfangen?“
Kai grinste breit und machte sich schon auf den Weg in die Miene.
Sekai:“Geh einfach da runter und dann immer den Gang nach. Aber übertreibs nicht mit deinen Explosionen... Wir wollen Steinbrocken und keinen Staub.“
Sekai zwinkerte ihn zu und lachte dann kurz. Kai musste auch kurz lachen und machte sich schon auf den Weg in die Miene. Unten angekommen fragte er sich mal um und die Arbeiter unten wiesen ihn einen Platz zu. Kai begann sofort mit der Arbeit und sprengte mit einem Satz mehrere Brocken heraus die auch schon nach oben getragen wurden. Kai verbrachte den Rest des Abends in der Mine und kam erst um zehn in der Nacht wieder raus. Seine Kleidung war komplett verstaubt und sein Gesicht eben so. Sekai begrüßte ihn herzlich und musste etwas lachen als er ihn sah.
Sekai:“Na du Wunderknabe. Ich dachte nicht, dass du so lange durchhältst aber du hast gute Arbeit geleistet. Wir haben heute sehr viel weiter gebracht dank dir. Wir haben in wenigen Stunden drei Mal mehr Steine herausbrechen können als im Laufe des Tages. Aber für heute ist wirklich mal Schluss... Du solltest dich nicht überanstrengen zumal du morgen trainieren musst.“
Kai:“Ich denke du hast recht... Ich sollte mich wirklich mal ausruhen. Naja dann würde ich sagen, dass wir uns morgen irgendwann mal wieder sehen. Bis morgen dann.“
Kai wandte sich ab und ging langsam in Richtung seiner Hütte.
Sekai:“Ich hoffe du hilfst uns mal bald wieder. Wir könnten dich mal wieder brauchen.“
Kai drehte sich nochmal um und grinste breit.
Kai:“Ich werde bestimmt darauf zurück kommen. Gute Nacht.“
Sekai winkte ihm und Kai ging weiter. Nach ein paar Schritten erreichte er seine Hütte und er trat ein. Er zog seine Sachen aus und legte sich gleich ins Bett und schlief auch schon bald ein.

15 Das Training:
Am nächsten Morgen wurde Kai schon sehr früh von Oryu geweckt. Er hatte nicht viel Zeit um sich fertig zu machen. Schnell badete er sich noch und schlüpfe dann schon in seine Sachen. Auf dem Weg zum Trainingsgelände rauschte er noch an der Küchenhütte vorbei und nahm sich ein Stück Brot mit. Er ging weiter Richtung Trainingsgelände und kam auch schon bald an. Mit halbvollem Mund stand er Oryu gegenüber und schluckte den letzten Bissen noch schnell runter. Oryu sah ihn an und begann dann zu sprechen.
Oryu:“Also. Wie gesagt werde ich dich ab heute unterrichten. Aber stells dir ja nicht so einfach vor. Beim Training bin ich ernst. Und du solltest das auch sein. Denn hier wird hart trainiert. Und ohne große Taten gibt es auch keinen Ruhm wie du weißt. Das heißt so viel wie, dass du dich anstrengen wirst, wenn du dir Respekt ernten willst. Aber bevor wir anfangen solltest du dir erst mal eine passende Trainingskleidung zulegen. In dem Zelt dort vorne findest du Trainingsgewand. Ich hoffe wir haben was in deiner Größe aber sieh dich erstmal um und entscheide dich.“
Kai’s Blick änderte sich schlagartig. Es stimmte was Oryu sagte. Es war so, als ob er ein anderer Mensch wäre. Außerhalb des Trainings war Oryu sehr freundlich und verständnisvoll... Aber beim Training gab es kein Pardon. Kai machte sich schnell auf den Weg zu dem kleinen Zelt und sah sich darin um. Dort gab es wirklich jede Art von Kampfkleidung und Kai hatte schon eine ungefähre Vorstellung wie seine Klamotten aussehen sollten. Er suchte und suchte. Und schon bald fand er wonach er gesucht hatte. Es war eine einzigartige Ausrüstung die Kai sofort ins Auge sprang als er davor stand. Kai nahm die Klamotten und probierte sie an. Natürlich war sie ihm viel zu groß und Kai musste sie wieder weglegen. Oryu stand dann plötzlich im Zelt und sah Kai’s bewundernden Blick.
Oryu:“Leider zu groß... Aber das ist etwas Besonderes. Es ist die Kleidung unseres letzten Samurai... Leider verstarb er bei einer Mission... Diese Kleidung ist nicht zu haben tut mir leid... Aber wie ich schon sagte... Hier musst du dir alles verdienen. Wenn du groß genug bist und etwas Außerordentliches geleistet hast wirst du diese Kleidung bekommen.... Ich geb dir mein Ehrenwort drauf.“
Kai sah nochmal auf die Kleidung und wendete sich dann etwas betrübt ab.
Oryu:“Vorerst wirst du eine normale Trainingskleidung tragen. Die haben wir auch in deiner Größe. Das wird schon passen.“
Oryu reichte Kai ein paar Klamotten und Kai zog sie an. Danach kehrte er mit Oryu zum Trainingsgelände zurück. Oryu wies ihn erst mal in das Gelände ein und erklärte ihn was sie heute trainieren werden. Es war Taijutsu was er heute trainieren sollte. Was Oryu allerdings nicht wusste war, dass Kai schon sehr gut in Taijutsu unterrichtet war. Allerdings überschätzte sich Kai etwas und bekam schon bei seinem ersten Angriff einen Schlag in den Magen. Oryu war gut.... Etwas zu gut. Kai kam nicht an ihm heran. Aber es war auch kein Wunder. Oryu war ein Spezialist im Taijutsu Gebiet und wusste jede einzelne Technik die es zu wissen gab. Kai fuhr sein Training fort bis zur Mittagsstunde. Sie legten eine kurze Essenspause ein und das Training ging weiter. Wieder mit Taijutsu fuhren sie fort. Dies ging dann den gesamten Nachmittag bis in den späten Abend hinein so weiter und Kai war danach sehr erschöpft. Er wusste, dass das Training sehr hart sein würde, aber das überstieg seine Vorstellungen um Längen. Am nächsten Tag ging es so weiter. So verlief die restliche Woche. Tag für Tag Taijutsu und sonst nichts anderes. Kai war etwas enttäuscht, da er sich erwartet hatte, dass er auch noch andere Sachen erlernen würde. Doch das Training machte sich bezahlt. Er wurde sehr schnell stärker und seine Geschwindigkeit nahm mit jedem Tag immer etwas zu. Kai war nun schon unglaublich schnell. Aber mit Oryu konnte er trotzdem nicht mithalten. Somit setzte er sich das Ziel schneller und stärker als Oryu zu werden. Das war ein Ziel, was ihn jeden Tag eine große Leistung erbringen lies und Oryu war sichtlich beeindruckt von Kai’s Durchhaltevermögen. Die Zeit verging... Und nach einem Monat des Trainings beschloss Oryu Kai doch etwas Interessanteres beizubringen. Er wollte ihm die 8 inneren Tore lernen. Kai wusste nicht, was diese Tore sind und beam von Oryu eine sehr ausführliche Erklärung. Kai staunte als er erfuhr was für Möglichkeiten ihn diese Technik öffnen würde. Er war sehr begeistert von der Idee und wollte sofort damit anfangen. Kai’s Training war sehr anstrengend. Er musste dafür über seine Grenzen gehen und alleine das Training für das erste Tor dauerte enorm lange. Ganze 2 Monate trainierte er nur dafür das erste Tor zu öffnen. Aufträge erhielt Kai in den ersten Monaten keine. Das ärgerte ihn zwar, jedoch wusste er, dass er sich zuerst auf sein Training konzentrieren muss um bei einem Auftrag eine Hilfe seien zu können. Nachdem er das erste Tor gemeistert hatte fing auch schon sein Training mit dem zweiten Tor. Kai war das Training für das erste Tor gewohnt und dachte sich nur, dass es bei dem zweiten Tor nicht recht viel anders verlaufen würde. Ein kleiner Denkfehler.... Die Trainingsmethoden blieben ungefähr gleich, jedoch war die Intensivität des Trainings wesentlich höher als die die er für das erste Tor gebraucht hat. Auch der Zeitraum, den er benötigte um das zweite Tor zu meistern verlängerte sich um zwei Monate. Nach dem zweiten Tor war es allerdings schon aus. Kai’s junger Körper machte die Strapazen nicht mehr mit und eines Tages kippte er um. Er musste auf die Krankenstation und lag danach ganze drei Tage im Koma. Die Sanitäter wussten nicht genau, wann er weder aufwachen würde, doch Oryu verlor nicht sein Vertrauen und wusste, dass er bald wieder aufwachen würde. Nachdem Kai aufwachte saß Oryu neben ihm am Krankenbett und lächelte ihn an.
Oryu:“Schön dich wieder unter den Lebenden zu haben.“
Kai:“Was ist passier?....“
Oryu:“Du hast trainiert. Doch dein Körper war etwas überfordert mit der Leistung die ich von dir verlangt habe.... Und das... Bedeutet, dass du bereit bist.“
Kai:“Bereit für was?“
Oryu:“ Für deine erste Mission. Weißt du. Du hast lange durchgehalten. Die meisten die ich Trainiere kippen schon nach zwei Monaten um... Du jedoch hast mich wirklich überrascht. Das ist meine Art des Trainings... Ich trainiere meine Rekruten immer bis sie umkippen... Denn das heißt, dass sie wirklich bei der Sache sind und bereit sind an ihre Grenzen zu gehen. Und das hast du mir bewiesen. Und was du mir noch bewiesen hast ist, dass deine Grenzen sehr weit sind. Du hast ein großes Durchhaltevermögen und das ist gut.“
Kai war sichtlich erfreut über diese Nachricht und war nach einem weiteren Tag im Krankenbett auch schon wieder Topfit um das Training weiter zu führen. Er arbeitete weiterhin an seinen Taijutsufähigkeiten, übte sich nebenbei auch noch etwas im Schwertkampf mit dem Katana und verfeinerte seine Explosionstechniken, sowie seine Feuertechniken. Für die Feuertechniken wurde er von einem Spezialisten, der nur mit Feuer kämpfte. Sein Deckname war Asaki. Er war ein etwas älterer Mann und wusste wie er mit Feuer umzugehen hatte. Er lehrte Kai die anderen Grundtechniken und nach einigen Monaten des Trainings beherrschte er alle Feuergrundtechniken inklusive der A Rang Techniken. Er verfeinerte weiterhin sein Taijutsu und lernte schon bald es mit seinem Explosionselement zu verbinden. Es entwickelte sich ein ganz eigener Kampfstil, der auf Taijutsu und Ninjutsu basierte.

16 Die erste Mission:
Nach einigen Tagen des Trainings trat Oryu nach dem Trainings wieder zu ihm und sprach ihn an. Sein Training endete diesmal schon Mittags.
Oryu:“Deine erste Mission wird morgen stattfinden.“
Kai:“Ich freu mich schon drauf. Wo geht’s hin?“
Oryu:“Nach Suna...Sie sollen wissen, dass es uns gibt. Auch wenn unsere Organisation schon seit mehreren Jahren existiert waren wir noch nie in Suna. Und wir haben ei paar ehemalige Suna Nins die die Stadt nur zu gerne in Flammen sehen wollen. Und du wirst an dieser Mission Teil haben. Auch wenn es dich nicht betrifft, aber... Hier bei uns unterstützt jeder die Ziele der anderen. Ich hoffe das ist kein Problem für dich.“
Kai:“Nein, nein... Ich bin gern dabei. Ich weiß, dass jeder hier das Gefühl kennt von seinem eigenen Dorf verraten und verstoßen zu werden... Daher werde ich euch mit allen Mitteln unterstützen... Ich mag zwar noch klein sein aber ich weiß wie es in dieser Welt zugeht.“
Oryu nickte stumm und wandte sich dann von Kai ab. Einige Meter von ihm entfernt blieb er stehen und sprach nochmals mit dem Rücken zu Kai gewandt.
Oryu:“Du hast für heute frei. Tu was du willst. Trainiere weiter oder such dir eine andere Beschäftigung. Du kannst es dir selber aussuchen.“
Kai wandte sich ebenfalls ab und ging geradewegs auf die Miene zu, wo er wieder auf Sekai traf der gerade aus der Miene kam und wieder einen großen Felsbrocken auf einen Haufen warf.
Sekai:“Na bist du wieder gekommen um uns zu helfen?“
Er grinste leicht und Kai grinste zurück und nickte dabei.
Kai:“Ja ich hab für heute frei bekommen. Morgen hab ich meine erste Mission. Und irgendwie bin ich aber zu motiviert. Aber trainieren will ich heute auch nicht mehr, daher dachte ich mir ich könnte euch hier wieder weiterhelfen.“
Sekai:“Klar doch. Hilfe ist uns immer willkommen. Wir freuen uns darüber. Also komm mit.“
Sekai ging mit Kai in die Miene und sie gingen den Gang entlang in Richtung der Stelle wo die Steine herausgeschlagen werden.
Sekai:“Und wohin geht die Reise?“
Kai:“Nach Suna... Wir solln der Stadt etwas einheizen, wenn du verstehst was ich meine.“
Sekai:“Suna hm? Interessant... Ist der erste Auftrag in Suna was ich so weiß. Naja... Suna wird schon noch herausfinden wer Nanyou ist.“
Nach diesen Worten erreichten sie auch schon die Stelle und begannen augenblicklich mit dem herausarbeiten der Steinbrocken. Die Arbeit zog sich über den Nachmittag bis in den Abend hinein und Kai kehrte dann auch schon zu seiner Hütte zurück und legte sich schlafen.
Am nächsten Tag wachte Kai schon automatisch sehr früh auf undmachte sich auf den Weg zu den anderen die schon auf ihn warteten um aufbrechen zu können. Die Reise begann.... Sie schlugen denselben Weg ein den Kai mit den anderen zurückgelegt hatte als er das erste Mal zum Lager kam. Über Kiri und Konoha ging es weiter nach Suna. Es war eine lange und mühsame Reise und einige Kilometer vor der Stadt blieben sie stehen und setzten das Henge no Jutsu ein um unerkannt zu bleiben. Anschließend setzte das Team den Weg fort und sie erreichten innerhalb von wenigen Stunden die Stadt. Sie hatten sich als Händler getarnt. Das Team war auch nicht wirklich groß. Es bestand aus 6 Leuten. Kai war nur einer davon. Zusammen mit 2 Leuten die Suna verachteten und 3 anderen die Probleme mit anderen Dörfern hatten. Als Händler getarnt war es ihnen ein Leichtes durch die Tore Sunas zu kommen und als sie drinnen waren verteilten sie sich in der Stadt. Verbunden mit Funkgeräten sprachen sie sich ab und warteten den perfekten Zeitpunkt ab um zuzuschlagen. Plötzlich ertönte das Signal durch das Headset und der Anschlag begann. Kai hatte überall in der Stadt Explosionssiegel verteilt und zündete diese alle auf einmal. Ein Viertel der Stadt wurde mit einem Schlag ausradiert. Kai sprintete durch die Straßen und mehrere Shinobi kamen ihm entgegen. Es dauerte nicht lange und neben Kai stand ein weiterer der Nanyou Einheit. Sie standen Rücken an Rücken und die 4 Shinobi griffen an. Kai hatte keine großen Probleme mit den Shinobis. Seine Geschwindigkeit und sein Kekkei Genkai verschafften ihm die Möglichkeit die beiden, die ihn angriffen, schnell zu erledigen. Als Kai sich umdrehte hatte der andere Attentäter die anderen beiden Shinobi auch schon erledigt und sie grinsten sich an. Dann sprinteten beide in Richtung Zentrum der Stadt wo sie sich alle versammelten und von mehreren Anbu umzingelt waren. Die Attentäter bildeten einen Kreis und formten alle Fingerzeichen. Plötzlich ging das Zentrum in einer riesigen, von Kai erzeugten Explosion auf, und die Attentäter waren so schnell verschwunden wie sie gekommen waren. Im Zentrum der verwüsteten Stadt zeichnete sich im Sand das Zeichen der Nanyou ab.

Einige Kilometer von der Stadt entfernt tauchten sie wieder auf und blickten von der Ferne auf die brennende Stadt. Auch noch von dieser Entfernung aus konnte man die Hilfeschreie der Bewohner hören. Alle in der Einheit lösten das Henge no Jutsu auf und blickten auf die entfernte Stadt. Den beiden die Suna verachteten lief ein breites und zufriedenes Grinsen über das Gesicht. Bevor jedoch die Rückreise anstand wurde erst mal dieser Triumph gefeiert. Mit einem Lagerfeuer, Sake und Fleisch wurde die erfolgreiche Mission gefeiert. Sogar Kai trank mit seinen elf Jahren das erste Mal Sake und wie man sich bestimmt denken kann vertrug er diesen anfangs nicht sonderlich gut. Nach ein paar Gläschen kippte er um und pennte einfach weg. Die anderen legten ihn in ein aufgebautes, kleines Zelt und sauften weiter. Am nächsten Tag wachte Kai mit Kopfweh auf. Die anderen Attentäter klopften ihn auf die Schulter und lachten etwas als er aus dem Zelt taumelte. Doch danach packten sie ihre Sachen zusammen und die Reise zurück begann. Kai war etwas schwummrig vor Augen, jedoch wurde er immer wieder von den anderen gefragt ob er sich etwas ausruhen möchte. Sie kümmerten sich um ihn. Es war irgendwie wie eine große Familie für Kai. Doch Kai sagte immer nur, dass es ihm gut gehe und, dass es kein Problem ist, einfach weiter zu gehen. Somit erreichten sie auch schon Konoha in wenigen Tagen. Und von dort aus ging die Reise weiter nach Kiri und auf die O‘uzu Insel. Nach einer weiteren langen Reise erreichten sie schließlich wieder das Lager und wurden von allen begrüßt. Kai wurde ganz besonders nett begrüßt, da es sich schnell herumsprach, wenn ein neuer seine erste Mission hatte. Kai stand dann zu guter Letzt vor Oryu und Sekai die ihm gratulierten.
Oryu:“Ich hörte die Mission verlief gut. Das ist erfreulich. Unsere Organisation hat eine Fehlschlagsquote von 0% und wir wollen das auch halten.“
Oryu lächelte breit und schüttelte Kai die Hand. Plötzlich trat einer aus der Gruppe hervor und legte seinen Arm um Kai. Es war Ichiru einer der Ninja die von Suna verbannt worden waren und bei der Mission dabei war.
Ichiru:“Ich liebe diesen Jungen. Er ist einfach genial. Dieses Explosionselement hilft uns wirklich enorm weiter. Irgendwie ist das genau das richtige für unsere Organisation. Ich hoffe wir haben ihn öfters dabei. Der Kleine hat fast die Hälfte der Stadt mit einem Schlag dem Erdboden gleich gemacht.“
Ichiru gab Kai noch einen Schulterklopfer und wandte sich dann wieder den Anderen zu. Kai musste leicht grinsen und blickte wieder zu Sekai und Oryu.
Oryu:“Gute Arbeit Junge.“
Oryu grinste ihn an und wandte sich dann den anderen zu.
Sekai:“Irgendwie hab ich gewusst, dass du gut bist. Explosionen sind immer für Anschläge gut. Gratuliere zum Erfolg. Damit hast du dir Respekt bei den Anderen verschafft und das ist bei Nanyou sehr wichtig.“
Kai nickte und Sekai schüttelte ihn ebenfalls die Hand und klopfte ihn auf die Schulter. Danach ging er ebenfalls zu den Anderen und Kai ging durch das kleine Dorf zu seiner Hütte um sich etwas zu erholen. Allerdings blieb er nicht lange dort. Kaum war er in der Hütte angekommen und hatte sich ins Bett gelegt stand Sekai wieder neben ihm.
Sekai:“Was wird denn das wenns fertig ist?“
Er grinste breit, doch Kai wusste nicht so ganz was er jetzt von ihm erwartete.
Sekai:“Hier wird nicht gepennt. Naja ist deine erste Mission seitdem du da bist. Ich klär dich mal auf. Nach jeder Mission feiern wir den Erfolg.“
Kai:“Aber wir haben doch schon dort gefeiert...“
Sekai:“Naja... das war die kleine Feier... die richtige geht hier ab. Daran wirst du dich gewöhnen müssen kleiner.“
Sekai grinste ihn an und zog ihm aus dem Bett. Mit einem Satz stand Kai wieder auf den Beinen und machte sich fertig. Kai stimmte müde zu und ging mit ihm raus. Dort hatten sich schon alle um ein großes Lagerfeuer versammelt und amüsierten sich. Die Leute tranken, aßen und unterhielten sich. Kai fand seinen Platz in der Gesellschaft und wurde sehr gut eingeschlossen. Einerseits war es gut, da er nun so gut wie jeden im Dorf kannte, andererseits war es eher nicht so gut, da Kai wieder zu viel Sake trank und schon bald ziemlich betrunken war. Allerdings kippte er diesmal nicht um obwohl er sehr müde war. Es wurde für alle Beteiligten noch ein lustiger Abend und dann viel Kai erschöpft zu Bett. Nun wusste er was sein Alltag werden würde.

17 Der Alltag:
Nachdem Kai die erste große Party überstanden hatte und am nächsten Tag aufwachte fing sein altes Leben wieder an. Langeweile verspühte Kai nie wirklich. Es gab immer etwas zu tun für ihn und es machte ihm großen Spaß Arbeit zu machen. Doch am aller liebsten verbrachte er Zeit mit Sekai in der Miene. Nach und nach entwickelte sich zwischen den beiden eine besondere Freundschaft. Sie waren keine gewöhnlichen Freunde. Sekai war für Kai so etwas wie ein großer Bruder geworden, den er schon richtig in sein Herz geschlossen hatte. Und Oryu... Oryu blieb für Kai immer noch ein Rätsel. In der Freizeit nett und höflich und im Training eiskalt und hart wie Stein. Doch es tat ihm gut. Denn nur so lernt er konsequent zu trainieren. Eines Tages trat Kai auf Oryu zu um ihn eine wichtige Frage zu stellen. Kai war nun schon 15 Jahre alt.
Kai:“Ich habe da mal eine wichtige Frage... Ist es mir eigentlich erlaubt das Lager zu verlassen? Oder muss ich hier bleiben und darf nur bei Missionen raus?“
Oryu:“Natürlich darfst du raus. Wir sind eine Gemeinschaft, kein Gefängnis. Aber wie ich dir es schon an deinem ersten Tag sagte.... Deine Identität muss geheim bleiben. Dein Aussehen kannst du zeigen aber nicht deinen richtigen Namen. Das wäre fatal, da dein Kopfgeld dadurch steigen würde und die Leute würden anfangen dich zu suchen. Offiziell zählst du für das Dorf Konoha als Nukenin. Da du aber schon mit 4 Jahren von dort verbannt wurdest wird wohl kaum jemand vermuten, dass du dieser Kai bist. Aber über deinen Namen können sie herausfinden wer du bist und sie würden die Suche nach dir wieder aufnehmen. Und das soll nicht passieren.“
Kai war klar wie ernst es Oryu war. Er war schließlich kein kleines Kind mehr und verstand den Ernst hinter Oryu’s Worten. Kai bedankte sich und kündigte an öfters nach draußen zu schauen um sich zu erkundigen was so in der Welt los war. Und es verstrich wieder Zeit. Immer wieder erfüllte er neue Aufträge und bald war es auch schon so weit, dass Kai alleine auf Missionen geschickt wurde. Dies waren allerdings nur Missionen die kleinere Dörfer betrafen und dafür brauchte man auch nicht mehr Leute als einen. Mal war es Kai, Mal war es ein anderer Attentäter. An seinem 18ten Geburtstag trat Oryu wieder zu Kai.
Oryu:“Ich muss mit dir reden.“
Kai stand auf und ging zu Oryu der einen für Kai nicht bekannten Blick aufgesetzt hatte. Es war irgendwie ein leerer Blick doch dann, als Kai vor ihm stand änderte sich dieser leere Blick und entwickelte sich langsam zu einem fröhlichen.
Oryu:“Kai... Du warst in den letzten Jahren einer meiner besten Schüler. Du hast dich sehr gut entwickelt und beherrscht schon mit deinen mittlerweile 18 Jahren die ersten 2 Tore perfekt. Ich finde es zwar schade, dass du die Tore nicht weiter trainieren willst, aber das tut jetzt nichts zur Sache. Deine Leistungen waren bemerkenswert. Und ich gab dir damals ein Versprechen. Und heute ist dein Geburtstag, daher ist es ein guter Anlass dir das hier zu übergeben.“
Oryu reichte ihm die Trainingskleidung. Es war die Kleidung die er damals als Kind so bewundert hatte. Die die einst dem Samurai der Nanyou gehörte. Kai wusste, dass es eine große Ehre für ihn war diesen Anzug tragen zu dürfen und er war überglücklich und verbeugte sich dankend vor Oryu. Er ging augenblicklich in seine Hütte und zog sich die Klamotten an. Sie passten ihm wie angegossen. Nicht so wie damals. Und so ging sein Weg weiter. Ein Weg als Attentäter der für sein eigenes Ziel kämpfte.

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Zuletzt von Kai am Di Sep 06, 2011 7:29 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kai Baku   Mi Sep 07, 2011 6:27 am

Erstmal, bitte halte dich an die GENAUE Vorlage, schau sie dir nochmal an und schreib es bitte um, es fehlen zum Beispiel Stärken und schwächen.

Als wie stark darf ich dich mit diesem Rang einschätzen???


Story:
- Ein Vierjähriger der Anbus tötet und schneller ist als sie??? --> Sinnlücke
- Als Vierjähriger schon so eine Affinität dass du ein Reh jagen kannst??? --> Sinnlücke
- Die Anbus geben einfach die Suche nach einem Jungen auf, der einen Anbu getötet hat??? --> Sinnlücke
- Du bist nicht weit weg von Konoha...ich wusste garnet dass die Suchninjas soeine geringe Affinität haben dass sie nen Vierjährigen net finden??? --> Sinnlücke
- Versiegelungen aus Rollen lösen als AKADEMIST??? --> Sinnlücke
- Er ist vier...wie oft kann er seinen vater beobachtet haben dass er ein KATANA FÜHREN KANN MIT 4??? --> Sinnlücke
- Die Verwandlung eines Fünfjährigen...täuscht alle Anbus...und keiner bemekrt dass du ins Büro kommst??? --> Sinnlücke
- Anbus tauchen im Büro hinter dem Jungen auf...sie fragen sich nicht was er hier macht...er hat viele Rollen dabei (weil er sie ja net versiegeln kann) unauffällig wirklich... --> Sinnlücke
- NOCH stärkere explusionen...damals wurde schon ein Anbu zerfetzt...das wird zu arg, wenn du mit 10 sogar noch stärkere machen kannst, was geht dann kaputt eine ganze Stadt???
- Sein Name soll laut Oryu nicht bekannt gemacht werden...doch...du hast ihn MEHR als einmal in Konoha angepriesen --> Sinnlücke
--> Es ist alles schön und ausführlich beschrieben, doch es gibt zu viele Lücken darum NICHT ANGENOMMEN

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BeitragThema: Re: Kai Baku   Fr Sep 16, 2011 8:43 pm

Ich würde darum bitten die Story passend abzuendern,

zwar ist sie wirklich gut und so,
jedoch wie mein Kollege (boah ich hör mich grad so Chefmäßig an^^) bereits
gesagt hat ist es etwas übertrieben für nen 4 Jährigen.
Einige Sachen sind zu verkraften

Nen Anbu mit 4 zu töten könnte zu stande kommen (aber eben eher als ein Zufälliger Kill)

das Oi-Nin (Such-Ninja´s) einen Nuke-Nin nicht suchen obwohl er sich auserhalb des
Dorfes befindet ist dann doch etwas extrem.
(Warum werden die Ninja´s immer fauler^^ die haben zu viel RL^^)

ins Kage-Büro zu kommen kann ich mir noch einreden lassen da keiner
einen 4 Jährigen als Bedrohung betrachtet.
Doch naja bevor wir hier weiter auf die Materie eingehen belassen wir es mal.

Bitte ändern dann können wir über ein ANGENOMMEN reden!
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BeitragThema: Re: Kai Baku   So Sep 25, 2011 8:22 am

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